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Möbel/Messebau

Auftrag des Isolier-füllersPigmentiert oder transparent, in gedeckten oder gewagten Farbnuancen - Hochglanz lackierte Oberflächen liegen wieder voll im Trend und haben in den letzten Jahren ihren Marktanteil deutlich steigern können.

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Ob in der noblen Inneneinrichtung oder im hochwertigen Messebau - nirgends sind die auf Hochglanz polierten Oberflächen mehr wegzudenken. Zu dieser Renaissance trugen vor allem die ausgesuchten Werkstoffe, das neue Design und die handwerkliche Perfektion, mit der die Werkstücke nun bearbeitet werden, bei.

Die Fertigung von polierten Hochglanzoberflächen setzt ein enormes Maß an Erfahrung voraus. Sie verzeiht keinen Fehler, ganz im Gegenteil, sie deckt Fehler gnadenlos auf. Sie ist nicht vergleichbar mit dem Lackieren von Metallen oder Kuststoffen. Sich öffnende Fugen, Leimdurchschläge, Unebenheiten durch das Trägermaterial oder einen schlechtSchranklackiert1en Schliff, Druckstellen, Kocher, Ausdünstungen, Einfallen usw. sind Probleme, die häufig einen erhebliche Arbeitsaufwand nach sich ziehen. Hinzu kommen die Faktoren Zeit und Raum. Hochglanzoberflächen müssen, sollen sie nicht nachfallen, im Idealfall bis zu 3 Wochen trocknen bevor sie poliert werden.

Die Erwartungen an hochglanzpolierte Oberflächen können bei Messe- und Ladenbau sowie bei anspruchsvollen Privatkunden sehr unterschiedlich sein. Um hier Ärger und Missverständnissen vorzubeugen, spreche ich, bereits vor Ausführung eines Auftrages genau ab, welche Art bzw. Qualität von der Oberfläche erwartet wird. Hier bietet die Anfertigung von objektbezogenen Ausfallmustern und eine vorherige Einigung über den zeitlichen Rahmen, in dem das Projekt verwirklicht werden soll, eine Garantie für eine reibungslose Abwicklung des anstehenden Auftrages.

Fachbeitrag_Hochglanz_4Entscheidet man sich bei der Wahl des Trägermaterials, bei pigmentierten Lacksystemen, nicht für ein Holz, sondern für eine MDF-Platte, so werden in der Regel bei folierten MDF-Platten mit einer Melaminbeschichtung von ca. 120 g/m² bessere Ergebnisse bei pigmentierten Lacksystemen erzielt als bei MDF-Platten mit einer Grundierfolie von ca. 80 g/m² oder rohen MDF-Platten.
Darüber hinaus sollte bei der Entscheidung über das Trägermaterial auch die Holzfeuchte berücksichtigt werden, da es bei einer zu hohen bzw. zu niedrigen, je nach Standort und dessen klimatischen Gegebenheiten, in Kombination mit Temperaturschwankungen zu einem Schwund bzw. einem Quellen des Trägermaterials und deshalb zu einer nicht vollkommen planen Oberfläche kommen kann.

Auch eine sorgfältige Auswahl der Leime darf nicht unberücksichtigt bleiben. Eine zu satt aufgetragene Leimschicht, eines zudem sich sehr stark thermoplastisch verhaltenden Leimes, kann auch noch Wochen nach der Werkstückfertigstellung zu einer unruhigen Oberfläche oder zu einem sich Abzeichnen der Leimfugen führen. Begünstigt wird dieses, wenn das Werkstück danach, extremen Temperaturschwankungen bzw. klimatischen Veränderungen ausgesetzt ist, wie es z. B. bei Verschiffungen im Container der Fall ist.

Ein weiterer wichtiger Faktor bei der Anfertigung einer Hochglanzoberfläche ist die Auswahl des richtigen Lacksystems. Hierbei stehen uns unsere Lacklieferanten mit wertvollen Informationen zur Seite. 

Den letzten Schliff erhalten lackierte Oberflächen durch den Schleif- und Poliervorgang. Hier Fachbeitrag_Hochglanz_6entscheiden Sauberkeit und Fachbeitrag_Hochglanz_5"Ruhe" der lackierten Oberfläche über den noch zu erbringenden Aufwand und die Güte des Ergebnisses.

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Bildmaterial und Textauszüge aus einer Pressemitteilung zum Thema Hochglanzoberflächen, mit freundlicher Genehmigung des Autors, dem anwendungstechnischen Leiter der Marke Jordan Lacke, Herrn Jan Duzy.